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Pressespiegel

FAZ zu J. Ahrens "Den Willen unseres Vaters"

Lersen Sie den Bericht von Rainer Hein in der FAZ vom 17.11.2017 Download ... (387,19 KB)

FAZ zu Gespräch "Luther und die Juden"

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Vom Darmstädter Musikschüler zum Opernkönig

Rainer Hein in der FAZ 26.10.2016 Download ... (2,58 MB)

Aus Meyer Beer wird Meyerbeer

Evang. Sonntagszeitung 25.09.2106
Erinnerung an einen großen Komponisten.
Wie das Opernschreiben geht, lernte er auch in Darmstadt. Download ... (753,26 KB)

Nur Erinnern schafft Versöhnung

Darmstädter ECHO 13.09.2016
Nachruf: Gabriella Deppert war eine unermüdliche Werberin für den christlich-jüdischen Dialog Download ... (1,73 MB)

Vom Gelben Flecken zum Judenstern

Darmstädter ECHO 07.10.2016
Petra Neumann-Prystaj über einen Vortrag der GCJZ im Offenen Haus Download ... (113,21 KB)

Darmstädter ECHO 21.1.2016

"Subjektive Eindrücke und historische Fakten"
Bericht über das 28. Bibliotheksgespräch in der Alexander-Haas-Bibliothek im Literaturhaus. Pfarrer Dr. Lothar Triebel referierte über Wolfgang Büschers Reisebericht: "Ein Frühling in Jerusalem"
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Darmstädter ECHO 21.11.2015

Zu wenig, zu spät: Die juristische Verfolgung von NS-Verbrechen
Veranstaltung mit dem Rechtsanwalt und Nebenkläger Thomas Walther Donwload (518,03 KB)

Darmstädter ECHO 13.11.2014

Am Anfang war das Schweigen
Christlich-Jüdische Gesellschaft feiert ihren 60. Geburtstag Download ... (151,85 KB)

Frankfurter Allgemeine 14.11.2014

Guter Wille als Basis der Zusammenarbeit
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit vor 60 Jahren gegründet Download ... (156,62 KB)

Darmstädter ECHO 17.11.2014

Ein Lichtblick in der Nachkriegszeit
Bericht vom Jubiläumsfest in der Stadtkirche Download ... (5,71 MB)

Darmstädter ECHO 26.11.2014

Zwischen Aufklärung und Anpassung
Festschrift – Bloß keine Antisemiten wecken: Der Weg der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Download ... (82,87 KB)

"Freund ohne Freunde"

Hier finden Sie die Besprechung des Buches von Dr. Elisabeth Krimmel: "Freund ohne Freunde", die am 20.10.2013 im Darmstädter ECHO veröffentlicht wurde. Download ... (1,14 MB)

Reaktion auf Diebstahl von Stolpersteinen

Darmstädter ECHO 14.11.2013

„Deutliches Zeichen des Antisemitismus“
Erinnerung – Gestohlene Stolpersteine alarmieren Christlich-Jüdische Gesellschaft – Bündnis gegen Rechts im Landkreis

In Gräfenhausen, einem Stadtteil von Weiterstadt, sind vor gut einer Woche sieben Stolpersteine entwendet worden, die an die ermordete Familie Collin-Cahn erinnern sollten. Archivfoto: AndÅ•e Hirtz 
Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit hat zwei Vorkommnisse mit Stolpersteinen im Landkreis Darmstadt-Dieburg als antisemitisch bezeichnet. Im Landkreis hat sich ein Bündnis gegen Rechtsextremismus gegründet.
SÜDHESSEN.
Die christlich-jüdische Gesellschaft mit Sitz in Darmstadt bezieht sich auf zwei Vorfälle in der vergangenen Woche. In der Nacht zum 7. November waren im Weiterstädter Stadtteil Gräfenhausen Stolpersteine gestohlen worden, die erst am Vortag verlegt worden waren. In der Nacht zum 8. November hatten Unbekannte zwei Scheiben des Seeheim-Jugenheimer Rathauses eingeworfen – mit Stolpersteinen, die ein Jahr zuvor in Griesheim gestohlen worden waren.
Angesichts der Tatsache, dass beides sich kurz vor dem Gedenktag an die Opfer der Reichspogromnacht vom 9. November 1938 ereignet habe, müsse man davon ausgehen, dass die Täter „ein deutliches Zeichen des Antisemitismus“ setzen wollten, heißt es in einer Mitteilung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. „Wegen dieser Motivlage dürfen die Sachbeschädigungen und der Diebstahl der Steine nicht als geringfügig eingestuft werden.“ Stolpersteine erinnern an die Juden, die in der Pogromnacht aus ihren Häusern verschleppt, gefoltert und deportiert worden sind. „Unsere bundesrepublikanische Gesellschaft erleidet schwersten Schaden, wenn Erinnerungskultur diffamiert und zerstört wird“, schreibt Godehard Lehwark, geschäftsführender Vorsitzender der Gesellschaft.
Die Stadt Weiterstadt sei deshalb gut beraten, wenn sie die gestohlenen Stolpersteine ersetzen lasse. Das ist geplant. „Wir werden Steine legen, immer wieder“, sagte der Weiterstädter Bürgermeister Peter Rohrbach vergangene Woche bei einer Veranstaltung zum 9. November. Lehwark fordert die Polizei auf, bei der Ermittlung der Täter nicht nachzulassen: „Nur ein offensives Vorgehen hilft hier weiter, ein Vertuschen darf es nicht geben.“
Die Ermittlungen liefen weiter, sagte Andrea Löb, Sprecherin des Polizeipräsidiums Südhessen, dem ECHO. Man habe aber noch keine Anhaltspunkte dafür, wer die Täter seien. Die Polizei nimmt Hinweise unter 06151 9690 entgegen.
Inzwischen hat sich im Landkreis Darmstadt-Dieburg ein Bündnis gegen Rechts gegründet. „LaDaDi: Bunt ohne Braun“ will bürgerschaftliches Engagement stärken, etwa durch Veranstaltungen, Vorträge, Ausstellungen oder Demonstrationen.
Den Anstoß dazu hatte der Kreistag schon im September 2012 gegeben. Die jüngsten Vorfälle mit den Stolpersteinen habe die Einsicht wachsen lassen, „dass man diesen Angriffen auf unsere Demokratie nur mit einem geschlossenen bürgerschaftlichen Engagement begegnen kann“, heißt es in einer Erklärung. Es sei deutlich geworden, dass „rechtsextreme, antisemitische und fremdenfeindliche Kräfte auch im Landkreis Darmstadt-Dieburg ihr Unwesen treiben. Die Steinwürfe galten uns allen, den Wohnzimmern jedes Bürgers und jeder Bürgerin, nicht nur einer Gemeinde“.

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